Die Wahl des Motoröls für einen VAZ

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In dieser Rubrik: 39 Artikel
  1. Wie wählt man das richtige Motoröl aus?
  2. Welches Autoöl ist das beste?
  3. Nach welchen Kriterien wählt man aus
  4. Was bei der Wahl des Motoröls zu beachten ist
  5. Nach welchen Kriterien wählt man ein Autoöl aus?
  6. Was bei der Wahl des Öls zu beachten ist
  7. Nach welchen Parametern wählt man Autoöl aus?
  8. Nach welchen Kriterien wählt man ein Motoröl aus?
  9. Die richtige Ölwahl
  10. Wie wählt man das richtige Motoröl aus?
  11. Ölwahl: die Freigabe des Herstellers
  12. Welches Öl ist besser?
  13. Welches Autoöl ist das beste?
  14. Was bei der Wahl des Autoöls zu beachten ist
  15. Kurz und bündig: Bringt Öl mehr PS?
  16. Kurz und bündig: teurer heißt nicht besser ...
  17. Ölwahl: nach Kennwerten und Freigaben
  18. Wie wählt man das richtige Motoröl aus?
  19. Wie wählt man das richtige Motoröl?
  20. Wie wählt man das richtige Motoröl aus?

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Die Wahl des Motoröls für einen VAZ Heute steht dem Besitzer eines VAZ eine Liste von Ölen zur Verfügung, die weit über die empfohlenen hinausgeht. Und irgendetwas muss man ja wählen, denn nur ein Auto aus dem Lego-Baukasten kommt ohne Motoröl aus. Nach den Vorgaben des Herstellerwerks werden Öle der Stufe API SF oder höher empfohlen. Auch die Klasse SE schadet nicht, wie man hinzufügen muss. In jedem Fall sind beide Klassen veraltet (nach Ansicht der westlichen Hersteller). Die Verwendung höherer Klassen – SG, SH, SJ – kommt dem Auto nur zugute und verbessert den Lauf des Motors spürbar, sofern das Öl nicht gefälscht ist.

Dass es keine aktuellen Listen freigegebener Öltypen (Freigaben) gibt, erklärt sich so: Für solche Verzeichnisse sind teure Prüfungen nötig, für die weder die Hersteller dieser Autos noch die Autochemiehändler Geld ausgeben wollen, während die westlichen Hersteller keinen Sinn darin sehen, sich damit zu befassen.

Die in der Betriebsanleitung des Autos genannten Öle kann man versuchen, westlichen Ölen zuzuordnen. Entsprechend ihren Eigenschaften werden solche Öle nach dem alten sowjetischen Standard mit kyrillischen Buchstaben bezeichnet. Dabei gilt: Je näher der Buchstabe am Ende des Alphabets steht, desto besser das Öl. Der erste Buchstabe der Bezeichnung ist stets das kyrillische „М“. Danach folgt die doppelte Viskositätsangabe, getrennt durch einen Schrägstrich. Am Ende steht 1 für den Einsatz in Benzinmotoren und 2 für Dieselmotoren.

Wichtigste Regel bei der Wahl eines Öls westlicher Herkunft ist die Übereinstimmung mit der empfohlenen Viskosität; die Klasse sollte in jedem Fall nicht unter SF liegen. Außerdem empfiehlt es sich, einige Ratschläge zu beachten. So sind für einen neuen VAZ-Motor mit höchstens einem Viertel der Lebensdauer dünnflüssigere Öle mit der Tieftemperaturviskosität 5 bis 10 (der erste Wert der Bezeichnung) und der Hochtemperaturviskosität 30 (der zweite Wert) besser geeignet. Nähert sich die Laufleistung 70 % der Lebensdauer, sollten die Werte im Sommer 5 bis 15 und 40 betragen, im Winter 5 bis 10 und 30, oder man nimmt das Mehrbereichsöl 5W-40. Ein Motor am Ende seiner Lebensdauer verlangt zähere Öle, zum Beispiel 5W-50. Bei den frühen VAZ-Modellen mit Hinterradantrieb wurde die Lebensdauer auf 120 000 Kilometer geschätzt, bei denen mit Frontantrieb auf 140 000. Moderne Modelle können deutlich mehr „abspulen“.