Kampf gegen den Stau, oder „Gerade-Ungerade“ auf Pekinger Art
In dieser Rubrik: 27 Artikel
- Wem gehören heute die Ölmarken?
- Das Joint Venture Uz-Texaco steigt in den Markt für synthetische Motoröle ein
- 08.10.2011 LIQUI MOLY baut ein Öllager
- Neuer Superstarker BMW Power M3 Tornado RS
- Toyota bereitet die Markteinführung des neuen Hybrids Aqua vor
- Neue Motorölreihe von Gulf
- Der Schmierfilm von Castrol-Ölen ist belastbarer geworden
- Neues Produkt in der ADDINOL-Ölreihe
- Shell erneuert seine Schmierstoffpalette
- Elektroauto von Nissan wird zum Hausspeicher
- ELF erweitert seine Motorölreihe
- Neuer Opel Combo vorgestellt
- Kampf gegen den Stau, oder „Gerade-Ungerade“ auf Pekinger Art
- In den USA geht die erste Toyota-Wasserstofftankstelle in Betrieb
- Die aufgefrischte Mazda3 bekommt einen verbesserten Motor
- EU-Bürger sind bei der Wahl des Autoöls frei
- 100 Milliarden Dollar für die Entwicklung: Shells Pläne bis 2014
- BP verkauft zwei Automobilöl-Marken
- Neues vollsynthetisches Öl von YACCO für französische Autos
- Motoröle erhalten die GM-Spezifikationen dexos
Die Stadtverwaltung von Peking hat die Staus zum Notstand erklärt und will nun mit außergewöhnlichen Maßnahmen dagegen vorgehen; ernsthaft wird erwogen, den Stadtverkehr genau zu halbieren. Das ist nach Ansicht der Pekinger Führung ganz einfach: Autos mit geraden Kennzeichen dürfen an geraden Tagen fahren, Autos mit ungeraden an ungeraden.
Als weiteres Projekt radikaler „Anti-Stau-Maßnahmen“ gilt eine zusätzliche Abgabe: Bildet sich auf der Straße ein Stau, müssen die Halter aller darin stehenden Fahrzeuge eine Gebühr an die Stadtkasse zahlen. Überwachungskameras sollen helfen, die Staus im Blick zu behalten. Nach Ansicht der Behörden können nur solch harte Maßnahmen die Chinesen dazu bringen, öffentliche Verkehrsmittel stärker zu nutzen.
Übrigens sind harte Bedingungen für Autofahrer in Peking nichts Neues. So wurde 2011 der Verkauf von Neuwagen begrenzt, auf höchstens 240 000 Privatfahrzeuge (bei 18 Millionen Einwohnern der Stadt!). Und das trotz der Regel „ein Bürger – ein Auto“. Ein eigenes Fahrzeug anmelden dürfen nur Pekinger, die eine Garage (oder einen festen Parkplatz), Arbeit und Wohnsitzmeldung haben – für alles sind Nachweise nötig. Chinesen von außerhalb müssen für die Anmeldung eines Fahrzeugs in Peking noch mehr Papiere beibringen. Man könnte meinen, für Zugezogene sei es einfacher, das Auto an ihrem Wohnort anzumelden und nur „zu Besuch“ nach Peking zu fahren. Doch auch das hat die Pekinger Verwaltung bedacht: Bald soll für die Einfahrt in die Hauptstadt mit einem Auto mit auswärtigem Kennzeichen eine Sondergenehmigung nötig sein.