Kurz und bündig zur Viskosität: nur das, was der Autohersteller empfiehlt

Bei der Viskosität ist kein Platz für Experimente ...

In dieser Rubrik: 8 Artikel
  1. Zu niedrige Ölviskosität
  2. Zu hohe Ölviskosität
  3. Die Viskosität des Öls bei Betriebstemperatur
  4. Warmlaufen des Motors und Viskosität des Motoröls
  5. Was sind Spiele in Reibpaarungen
  6. 5W-50 oder 0W-30?
  7. Kurz und bündig zur Viskosität: nur das, was der Autohersteller empfiehlt
  8. 0W-20, 0W-16, 0W-8: Ist das Öl für den Motor nicht zu dünn?

Die Viskosität des Motoröls muss den Empfehlungen des Autoherstellers entsprechen! Wer die Viskosität erhöht oder verringert, zwingt den Motor in einen unvorgesehenen Betriebszustand, und das senkt die Leistung, erhöht den Ölverbrauch und bringt die Generalüberholung näher.

In der Regel lässt der Hersteller für einen Motor nicht eine Viskosität zu, sondern einen ganzen Bereich, zum Beispiel 5W-30 und 5W-40, und gewählt werden darf nur innerhalb davon. Ein zu dünnflüssiges Öl hält den Schmierfilm in hochbelasteten Baugruppen nicht (mehr dazu: zu niedrige Viskosität des Öls), und mit einem zu dickflüssigen Öl läuft der Motor dauerhaft bei erhöhten Temperaturen (zu hohe Viskosität des Öls). Eine „sportliche“ oder „städtische“ Viskosität gibt es nicht, und ein hoher Kilometerstand ist kein Grund, den zugelassenen Bereich zu verlassen (siehe verbreitete Irrtümer zur Viskosität). Welcher Bereich für Ihren Motor zugelassen ist, steht im Serviceheft oder in der Betriebsanleitung – dort schauen Sie nach, nicht auf die Werbung auf dem Kanister.