Warmlaufen des Motors und Viskosität des Motoröls
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- Zu hohe Ölviskosität
- Die Viskosität des Öls bei Betriebstemperatur
- Warmlaufen des Motors und Viskosität des Motoröls
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Was passiert im Motor, wenn er kalt ist und die Viskosität des Öls um ein Vielfaches über dem Betriebswert liegt? Wir erinnern uns an den Physikunterricht und ziehen den Schluss: Ist der Ölfilm dicker als der Spalt, steigt die Reibung, und das führt zu Leistungsverlust und höherer Temperatur. Genau darin liegt das „Geheimnis“ der Motorenbauer: Sie legen die Spaltmaße auf die Betriebstemperatur des Motors aus (bei den meisten Motoren gilt dafür der Bereich von 100-150 °C) und zwingen den Motor damit bewusst, beim Warmlaufen unter erhöhter Belastung zu arbeiten.
Gerade die zu hohe Viskosität des kalten Öls hilft dem Motor, schneller warm zu werden. Deshalb raten die Hersteller entschieden davon ab, den Motor vor dem vollständigen Warmlaufen zu belasten. Und aus demselben Grund behaupten Fachleute, dass ein einziges (jedes) Warmlaufen bei strengem Frost einem neuen Motor etwa 300-500 Kilometer seiner gesamten Lebensdauer kostet (nicht zu verwechseln mit der Standzeit des Motoröls, die das Wechselintervall weit weniger beeinflusst).
Dazu ist zu sagen, dass sich die Innenflächen des Motors mit der Zeit abnutzen und die Spaltmaße wachsen. Entsprechend nimmt der Einfluss der erhöhten Viskosität von kaltem Öl auf den Verschleiß ab.