Warum verbrennt das Öl?

Warum verbrennt das Öl, und was kann man dagegen tun?

In dieser Rubrik: 31 Artikel
  1. Nachfüllen oder wechseln?
  2. Warum verbraucht der Motor Öl? Ist das viel oder wenig?
  3. Ölverlust
  4. Ölverbrennung: So erkennen Sie sie am Auspuff
  5. Warum verbrennt das Öl?
  6. Warum verbraucht der Motor Öl? Wohin verschwindet es?
  7. Erhöhter Ölverbrauch
  8. Wohin geht das Öl?
  9. Zu den Ursachen des Motorölverbrauchs
  10. Zu den Ursachen des Ölverbrauchs
  11. Hoher Motorölverbrauch im Motor
  12. Den Ölverbrauch deutlich senken
  13. Erhöhter Autoölverbrauch (zähflüssigeres Öl)
  14. Wohin verschwindet das Öl?
  15. Hoher Ölverbrauch
  16. Hoher Motorölverbrauch
  17. Zu den Ursachen des Motorölverbrauchs
  18. Erhöhter Motorölverbrauch
  19. Ursachen des Motorölverbrauchs: kurz gefasst
  20. Ursachen des Ölverbrauchs
  21. Wohin verschwindet das Motoröl? (So verringert man die Ölverbrennung)
  22. Erhöhter Autoölverbrauch (andere Fahrweise)
  23. Wohin verschwindet das Motoröl? (Leck oder Verbrennung)
  24. Ölverbrennung: Ist eine Motorüberholung nötig?
  25. Motorölverlust
  26. Wie lässt sich der Ölverbrauch senken?
  27. Zu den Ursachen des Ölverbrauchs
  28. Zu den Ursachen des Ölverbrauchs im Motor
  29. Warum geht das Öl weg?
  30. Wie lässt sich erhöhter Ölverbrauch verhindern?
  31. Ursachen des Motorölverbrauchs: die ausführliche Liste

Das sind die wichtigsten Gründe, warum Motoröl im Motor verbrennt:

1. Es wurde ein Öl eingefüllt, das nach seinen Kenndaten nicht zu diesem Motor passt. Wie Sie herausfinden, welches Öl zu Ihrem Motor passt, lesen Sie in den Artikeln über die Freigaben der Fahrzeughersteller und darüber, wie man das Öl für den Motor richtig auswählt. Kurz und auf den Punkt: Ein Öl mit zu niedriger Viskosität bleibt einfach in den Zylindern zurück und verbrennt, ein Öl mit zu hoher Viskosität bildet an den Innenwänden einen zu dicken Film. In beiden Fällen steigt der Ölverbrauch.

Das Gegenmittel ist banal: das passende Öl in den Motor füllen. Sie werden staunen, wie stark sich das auf den Verbrauch an Motoröl auswirken kann. Von allen Varianten, die der Fahrzeughersteller für diesen Motor freigegeben hat, sollten Sie dabei das Öl wählen, dessen Viskosität höher ist als die des aktuell eingefüllten. Der Wechsel von vollsynthetischem Öl auf teilsynthetisches löst das Problem des Ölverbrauchs sehr oft, das stimmt. Dem Motor schadet das nicht, sofern das teilsynthetische Öl mit diesen Kenndaten den Empfehlungen des Herstellers nicht widerspricht.

2. Verschlissene Ventilschaftdichtungen (Abstreifkappen). Bei vielen Motoren lassen sich diese Dichtungen wechseln, ohne den Zylinderkopf abzunehmen, und der Preis dieses entscheidenden Ersatzteils ist überraschend gering. Der Ölverbrauch kann dabei um ein Vielfaches sinken. Das Problem lässt sich nur indirekt über die Kompressionswerte diagnostizieren, Gewissheit haben Sie aber erst nach dem Wechsel. Die Dichtungen verschleißen durch Temperaturwechsel oder durch ein ungeeignetes Motoröl, das mit dem Gummi, aus dem sie bestehen, nicht verträglich ist.

3. Verschlissene Kolbenringe (Ölabstreifringe). Hier können Sie nichts machen: Im Idealfall müssen die Ringe getauscht werden, und das läuft in den meisten Fällen auf eine ausgewachsene Motorüberholung hinaus. Man kann allerdings noch versuchen, die Ringe zu „entkoken“ (hilft oft Wagen, die lange gestanden haben). Am einfachsten geht das so: auf die Landstraße oder Autobahn fahren und ein, zwei Dutzend Kilometer mit deutlich erhöhter Drehzahl fahren, näher am roten Bereich des Drehzahlmessers. Außerdem wird dafür spezielle Chemie verkauft, die vor dem „Entkoken“ in die Zündkerzenbohrungen gegeben wird, aber ehrlich gesagt hat der Autor dieses Artikels große Zweifel, ob solche Chemie dem Motor auf Dauer nicht schadet.

4. Beschädigte oder abgenutzte Zylinderlaufflächen (ausgelaufene Zylinder) sowie andere Innenteile des Motors. Solche Probleme lassen sich schlicht nicht beheben und gehen meist mit fremden Geräuschen im Motorlauf einher. Die Ursachen dieser Schäden sind Staub und Schmutz im Motor, verspätete Wechsel von Öl und Filtern, minderwertiges Öl, die Verwendung fremder Additive und vieles mehr. Man muss sagen: Hohes Alter oder eine hohe Laufleistung allein führen nicht schlagartig zu mehr Ölverbrauch, er steigt in diesem Fall allmählich und sehr langsam.

Das Rezept für diesen Fall: Versuchen Sie dennoch, auf ein zähflüssigeres Öl umzusteigen (aus denen, die nach den Freigaben des Motorherstellers möglich sind), wechseln Sie die Ventilschaftdichtungen und sehen Sie, wie hoch der Ölverbrauch danach ist. Sind es einige Liter zwischen den Wechseln, ist es günstiger, einfach Öl nachzufüllen und nebenbei Geld für einen Austauschmotor oder ein neues Auto zurückzulegen. Eine Generalüberholung ist hier ein Lotteriespiel mit sehr geringen Gewinnchancen.

5. Hoher Druck der Kurbelgehäusegase oder ein defekter Turbolader (Kompressor). In solchen Fällen gelangt das Öl direkt über den Ansaugtrakt in die Zylinder: aus dem Kurbelgehäuse-Entlüftungssystem oder durch die Dichtungen des Turboladers. Hoher Druck der Kurbelgehäusegase ist typisch für verschlissene Motoren und eine Folge der oben beschriebenen Ursachen, den Turbolader dagegen kann man reparieren oder tauschen. Ein defekter Turbolader (Kompressor) lässt sich außerdem recht leicht diagnostizieren.