Ethylenglykol und andere Errungenschaften zum Schutz des Autos

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In dieser Rubrik: 12 Artikel
  1. Kurz und bündig: zum Wechsel des Getriebeöls
  2. Die Wahl der Kühlflüssigkeit
  3. Kühlflüssigkeit
  4. Kurz und bündig: Getriebeöle
  5. Tosol und Frostschutzmittel, die Betriebsflüssigkeiten unseres Autos
  6. Ethylenglykol und andere Errungenschaften zum Schutz des Autos
  7. Anti-Gel-Additive im Winter einsetzen
  8. Was ist Frostschutzmittel?
  9. Frostschutzmittel heute: G12evo, G13 und warum die Farbe nichts verrät
  10. Bremsflüssigkeit DOT 4 LV: Was füllt man nach und wann wechselt man?
  11. ATF, CVT und DSG: Was gehört in moderne Getriebe?
  12. Welche Öle und Flüssigkeiten braucht ein Elektroauto?

Tosol wird auf Basis von Ethylenglykol hergestellt Jeder erfahrene Autofahrer weiß, dass jedes Fahrzeug ständige Pflege braucht. Besonders gilt das für den Motor, das wichtigste Bauteil des Autos. Auf den einwandfreien Lauf des Motors wirken sich nicht nur gutes Benzin oder das Schmiersystem aus, sondern auch die Flüssigkeit im Kühlsystem. Sie besteht aus verschiedenen chemischen Verbindungen, zum Beispiel aus Propylenglykol. Genau diese Verbindungen sollen das Auto vor dem Einfrieren und vor Überhitzung schützen. Im Volksmund heißt eine solche Flüssigkeit Frostschutzmittel.

Aus irgendeinem Grund sind viele Autobesitzer überzeugt, der rechtzeitige Wechsel der Kühlflüssigkeit sei eine Nebensache.

Man glaubt, auf die Fahreigenschaften des Autos habe er keinerlei Einfluss. Dabei kann ein Frostschutzmittel, das schon lange im Einsatz ist, dem Fahrzeug sogar schaden. Tatsache ist, dass die Kühlflüssigkeit mit den Jahren altert, in ihr sinkt nach und nach der Anteil der Inhibitoren, und sie neigt zu starker Schaumbildung. Am ärgerlichsten aber ist, dass ungeschützte Metalle unter ihrem Einfluss rasch zu korrodieren beginnen.

Die Basis jedes Frostschutzmittels bilden in der Regel Glykol-Wasser-Gemische. Meist wird dafür Ethylenglykol verwendet. Die Nutzungsdauer legt der Hersteller fest. Manchmal fällt die Flüssigkeit jedoch vorzeitig aus. Ist das Frostschutzmittel braun oder trüb geworden oder hat sich Bodensatz gebildet, ist es höchste Zeit für einen dringenden Wechsel.

Manchmal wird die Flüssigkeit im Kühlsystem einfach weniger. In diesem Fall kann man nachfüllen. Dabei wird nicht empfohlen, Frostschutzmittel verschiedener Hersteller zu mischen, denn sie können nach unterschiedlichen technischen Vorgaben hergestellt und deshalb unverträglich sein. Wenn die Lage aussichtslos ist und man die passende Flüssigkeit nicht zur Hand hat, nimmt man besser gewöhnliches abgekochtes oder destilliertes Wasser. Danach sollte man die gesamte Flüssigkeit im System wechseln.

Ein Frostschutzmittel für das Auto auszuwählen, ist nicht schwer. Es genügt, sich an den Empfehlungen des Fahrzeugherstellers zu orientieren. Außerdem kaufen Sie am besten in einem Fachgeschäft und nicht an einem Stand an der Straße.

Übrigens darf man Kühlflüssigkeit nicht unverdünnt verwenden. Als gutes Frostschutzmittel gilt nur eine wässrige Lösung von Ethylenglykol oder einer ähnlichen chemischen Verbindung. Das Konzentrat dagegen ist schädlich für das Auto. Trotz verschiedener mildernder Zusätze halten die Fachleute eine Verdünnung mit destilliertem Wasser für notwendig. Auch Leitungswasser sollte man nicht verwenden. Es kann Stoffe enthalten, die die Qualität des Frostschutzmittels beeinträchtigen.

Übrigens ist Ethylenglykol, die Grundlage der Kühlflüssigkeit, giftig. Deshalb muss man es für Kinder unerreichbar aufbewahren und den Kontakt mit Haut und Augen vermeiden. Das Problem ist, dass diese chemische Verbindung süßlich schmeckt, was ein Kleinkind anlocken kann.